Ebenfalls erstmalig war 14 Tage zuvor ein Gemeindebrief erschienen. Dieser diente gleichzeitig als Einladung zum Erntedankgottesdienst und wurde auch an solche Geschwister verteilt, die die Gottesdienste nicht mehr besuchen.
Am Samstag trafen sich um 14:00 Uhr die Kinder mit der "Blumenfrau", Glaubensschwester St., und arrangierten die vielen verschiedenen Früchte des Feldes auf und vor dem Altar, an den Wänden, auf den Fensterbrettern und in den verschiedenen Räumen der Kirche. Das Ergebnis spiegelte die Freude bei ihrer Arbeit wider.
An diesem Samstag wurden aber noch weitere Vorbereitungen für den Erntedank getroffen: Kuchen gebacken, Klopse gebraten, Suppe gekocht, ja sogar mehrere Kaninchen wurden geschlachtet. Alles für den Brunch.
Die Tätigkeiten waren jedoch spätestens bis Sonntagmorgen 9:00 Uhr abgeschlossen und man "...eilte ins Haus des Herrn". Die Kirche war vom frischen Geruch der Feldfrüchte und Kräuter erfüllt. Vor dem Gottesdienst musizierte unsere Spielergruppe - erweitert durch eine Klarinette - drei Lob- und Danklieder. Beim letzten Vortrag wirkte auch der Spielernachwuchs mit.
Evangelist Schmidt freute sich über die vielen Gäste aus Nord, Ost, Süd und West. Die Dankbarkeit für den Nächsten, für die Arbeit im Haus des Herrn, für die Fürsorge standen im Mittelpunkt der Predigt. Die Kinder setzten ein I-Tüpfelchen am Schluss des Gottesdienstes mit ihrem Lied "Hast du heute schon danke gesagt".
Die persönliche Verabschiedung wandelte der Vorsteher in eine Begrüßung um, denn fast alle Gottesdienstbesucher wollten den anschließenden Brunch nicht versäumen. Schnell waren die Speisen und Getränke auf den bereits um 7:30 Uhr von jungen Brüdern aufgebauten Tischen verteilt und der Brunch konnte beginnen.
Die Kinder tollten auf dem Kirchenhof, die Erwachsenen aßen und schwatzten miteinander. Endlich war Zeit, um mit den ehemaligen Tangermünder Geschwistern in aller Ruhe zu erzählen.
Im Foyer konnten wir uns die Bilder aus der Jugendfreizeit und vom MJT (Mitteldeutscher Jugendtag 2011 in Erfurt) anschauen. Bruder Falko S. demonstrierte uns den Bau der Wartburg, welche während des Jugendtages von der Altmärker Jugend endmontiert worden war. Das letzte Teil - das Kreuz - hatte Bezirksapostel Klingler auf den Turm der Wartburg gesetzt.
Am Ende des Brunchs, als schon alles wieder aufgeräumt war, konnten einige Geschwister den jüngsten Spross der Gemeinde bewundern. Gerade aus der Klinik gekommen, lag die Kleine völlig zufrieden auf dem Arm der Mutter und spürte wohl, dass sie allen herzlich willkommen war.
Viele Geschwister setzten die Gemeinschaft am Nachmittag beim Konzert des Projektchores in der katholischen Kirche fort. Da gab es wieder Gelegenheit, noch einmal vom gelungenen Erntedankgottesdienst zu schwärmen. Hier und da hörte man sagen: "Das müssen wir jedes Jahr machen."
k.kra.
Neuapostolische Kirche